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Kaminfeuer der Solidarität

Es gibt Abende, da braucht es keine großen Worte. Nur jemanden, der da ist. Jemanden, der zuhört, ohne zu deuten, das Feuer hütet, während du überlegst, was du wie sagen willst.

Solidarität beginnt selten mit Parolen. Meist mit einem simplen "Ich bin hier." Sie riecht nach Tee, klingt nach Stille und fühlt sich an wie eine Decke, die jemand über dich legt, wenn du’s selbst vergessen hast.

In dieser Jahreszeit, in der so viel vom "Wir" die Rede ist, lohnt es sich, dieses Wir zu leben. Nicht laut. Aber beständig, wie ein gutes Feuer.

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