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Der Zimtstern der Vielfalt

Wenn es nach Plätzchenteig duftet, fällt mir jedes Jahr wieder auf: Kein Zimtstern gleicht dem anderen. Manche sind perfekt geformt, andere zerlaufen ein bisschen. Einige glänzen, andere haben Ecken und Kanten und doch schmecken sie alle nach Weihnachten.
Menschen sind ein bisschen wie Zimtsterne. Wir tragen unterschiedliche Zutaten, Lebenswege, Prisen von Erfahrungen in uns. Manche leicht süß, manche kräftig gewürzt und gerade das macht das Miteinander so köstlich und interessant.
Vielleicht sollten wir uns öfter daran erinnern, wenn uns jemand anders oder seltsam vorkommt: Vielfalt ist kein Makel im Rezept, sondern das Aroma, das bleibt.
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